Gemeinsam sind wir stark! Soligrüße anderer Gruppen…

Zwei intensive Tage liegen hinter uns! Viele tolle Menschen haben in München gefeiert, demonstriert und gekämpft … wofür? Für vieles! Unter anderem dafür, dass Menschen die ungewollt schwanger sind nicht mehr länger gegängelt und kriminalisiert werden. Dass Menschen, die nicht ins vermeintlich normale zweigeschlechtliche Weltbild passen endlich selbstbestimmt leben und sich entfalten können. Dass Menschen lieben dürfen wen sie eben lieben. Und so vieles mehr…

Doch die Tage waren nicht nur toll. Wir haben vor allem am Samstag erfahren müssen, was es bedeutet, sich gegen Antifeminist*innen zu stellen. Es waren nicht nur die rund 120 Fundis, die uns wieder einmal ihr reaktionäres Gesicht zeigten. Es war auch die buchstäbliche Staatsgewalt, die uns wieder mal zeigte, dass der Weg zur befreiten Gesellschaft noch ein weiter ist.

In Zeiten wie diesen ist Solidarität und Vernetzung ganz besonders wichtig, denn zusammen sind wir stärker. Umso mehr freut es uns, dass verschiedene Gruppen  uns auf verschiedenen Wegen Solidaritätsbekundungen und Grüße geschickt haben.

Wir möchten diese hier mit Euch teilen, denn sie geben uns Hoffnung und Euch hoffentlich nun auch.


Das fantastische What The Fuck – Bündnis schickte uns die folgenden Worte

Liebe Genoss*innen in München, 

wir sind das What the Fuck – Bündnis aus Berlin.

Auch wenn wir im Moment einige Kilometer von euch entfernt sind – unser gemeinsamer Kampf verbindet uns.

Christliche Fundis glauben an eine übermächtige Kraft – aber wir Queerfeminist*innen haben Gewissheit: Unser Leben ist von Menschen gemacht. Geschlechterrollen, der Staat und Nationen sind nicht natürlich. Es liegt an uns.

Fundis haben Angst um das Leben – wir kämpfen ums Leben. Um ein Leben in einer befreiten und emanzipierten Gesellschaft.

Wir setzen der Härte und Strenge der reaktionären Regeln, unsere Wärme und Solidarität entgegen. In einer feministischen und befreiten Gesellschaft haben wir Raum, ein solidarisches Miteinander zu erproben. Dafür kämpfen wir. Und auch dafür gehen wir alle immer wieder auf die Straße.

Heute in München, am 25. Mai in Annaberg-Buchholz und viele weitere Tage. Für unser Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung.

Solidarische Grüße aus Berlin.

Alerta alerta antisexista


Für eine religionsbefreite Gesellschaft! Die Kampagne Nationalismus ist keine Alternative (NIKA) mobilisierte ebenfalls gegen den „1000 Kreuze Marsch“.


Hoch die internationale Solidarität. Hier das Grußwort von Pro Choice Salzburg:

Wir schicken euch Grüße aus Salzburg wünschen euch eine starke Demo und am Samstag erfolgreiche Gegenproteste gegen den 1000-Kreuze-Marsch! 

Auch wir verstehen reproduktive Rechte nicht als einen Ein-Punkt-Kampf, sondern als eine Querschnittmaterie, die im Kampf um eine befreite Gesellschaft eine zentrale Rolle einnimmt. Ohne Selbstbestimmung über die eigene Gebärfähigkeit gibt es keine Revolution. 

Es ist kein Zufall, dass der Aufstieg von parlamentarischen und außerparlamentarischen extrem rechten Kräften einhergeht mit Angriffen auf den freien Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen. 

Diese Angriffe und die Militarisierung der EU-Außengrenzen sind zwei Seiten der selben Medaille: Christlich-konservative und völkisch-rechte Kräfte schließen sich zusammen, um in rassistischer Diktion eine militärische Abschottungspolitik durchzusetzen. Gleichzeitig sollen diejenigen Frauen, deren Herkunft den rechten Arschxichtern genehm ist, neue Staatsbürger_innen und Arbeitskräfte gebären. Der Uterus wird so zur Produktionsstätte von neuen Mitgliedern einer imaginierten „Volksgemeinschaft“. Was für eine Scheiße!

Was wir in jedem Fall brauchen ist TRANSNATIONALE FEMINISTISCHE SOLIDARITÄT! Beziehen wir uns aufeinander, unterstützen wir einander und kämpfen wir gemeinsam für eine befreite Gesellschaft. 

Wir haben noch eine Einladung für euch: am 25. Juli findet in Salzburg der 1000-Kreuze-Marsch statt. Kommt am 25. Juli nach Salzburg und stellt euch gemeinsam mit uns den Fundis in den Weg!

Also, viel Erfolg heute und morgen, passt aufeinander auf und zeigt den Klerikal-Faschos wo‘s langgeht!


Die RAWlies, auch bekannt als Rosa Antifa Wien, schickten uns über Twitter ihren Support. Wahnsinns Transpi! <3


Der Infoladen Wels meinte wir sollen die Fundis zum Donnerdrummel schicken … das haben wir vermutlich ganz gut umgesetzt! Danke für Euren Support!!


Am 25. Mai geht es nach Annaberg-Buchholz, um den Schweigemarsch der kleinkarierten Klerikalfaschos dort zu stoppen. Das Bündnis Pro Choice Sachsen steckt mitten in den Vorbereitungen zu den diesjährigen Gegenprotesten. Unterstützt die Leute vor Ort, fahrt hin wenn Ihr könnt.