Pressemitteilung vom 5. Mai 2019

Demonstration gegen Aufmarsch radikaler Abtreibungsgegner*innen in München 

Pro Choice Bündnis macht gegen Münchner „Lebensschutz“-Szene mobil 

 

München, 5. Mai 2019 – Anlässlich des 19. „1000 Kreuze Marsches“ radikaler Abtreibungsgegner*innen ruft das Pro Choice Bündnis München für den 10. und 11. Mai 2019 zu einer queerfeministischen Demonstration und Protesten auf. 

Die Demonstration beginnt am Freitag, den 10. Mai um 19:30 Uhr am Karl-Stützel-Platz in München. Die Gegenproteste am Samstag, den 11. Mai beginnen um 13:00 Uhr an der Frauenkirche. 

Mit der Demonstration will das Pro Choice Bündnis eigene queerfeministische Positionen auf die Straße tragen und für das Recht auf sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung protestieren. Am 11. Mai werden verschiedene Münchner Gruppen und Vereine unter dem Motto „Ihr könnt uns kreuzweise!“ ihren Protest gegen den erneuten Aufmarsch radikaler Abtreibungsgegner*innen äußern. 

„Abtreibungen hat es immer gegeben und wird es immer geben“ 

Die selbst ernannte „Lebensschutz“-Bewegung will in die Offensive. Ihr Hauptziel ist es, Schwangerschaftsabbrüche zu verunmöglichen. „Aus der Geschichte lernen wir, dass es Abtreibungen schon immer gab und immer geben wird. Pro Choice bedeutet für uns nicht pro Abtreibung, aber wir fordern, dass ungewollt Schwangere eine Entscheidung treffen können, ohne von radikalen Fundamentalist*innen unter Druck gesetzt, von der Gesellschaft stigmatisiert oder vom Staat kriminalisiert zu werden“, sagt eine Sprecherin des Pro Choice Bündnisses. „Sollten die so genannten ‚Lebensschützer*innen‘ ihr Ziel erreichen und Abtreibung wieder verboten werden, würde das in der Folge dafür sorgen, dass noch mehr Menschen an den Folgen unsicherer Schwangerschaftsabbrüche sterben oder schwerwiegende Komplikationen erleben.“ 

Für Rückfragen senden Sie uns gerne eine E-Mail an: prochoice-muc@riseup.net eine Telefonnummer zur besseren Erreichbarkeit teilen wir auf Anfrage mit.