Eilmeldung: KVR versucht unsere Kundgebung zu verbieten

Das KVR erwägt derzeit unsere Kundgebung am morgigen 25.01. durch einen Auflagenbescheid vor die Georgenstraße 28 zu verlegen und damit Platz für die Fundis zu schaffen, die dann wieder einmal direkt vor der Beratungsstelle von pro familia in der Türkenstraße 103 stehen dürften.

Uns ist egal, ob das KVR versucht, unsere Versammlung zu verbieten, wir werden unseren Protest gegen die Fundis auf jeden Fall selbstbestimmt gestalten. Kommt deshalb ab 10:30 Uhr in die Türkenstraße 103 und wir entscheiden gemeinsam, wie wir mit dieser Situation am besten umgehen.

Ihr könnt uns immer noch kreuzweise! #3 – Kundgebung für einen sicheren und einfachen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen und gegen christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen

Am Freitag, den 25. Januar 2019 wackeln mal wieder christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen durch München. Bisher zogen sie immer vor die Beratungsstelle profamilia (Türkenstr. 103), um diese zu terrorisieren. Dieses Mal jedoch stehen wir ab 11 Uhr dort, um unsere Positionen auf die Straße zu bringen. Wir wollen einen sicheren und einfachen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen und wir wollen eine Gesellschaft, in der es möglichst keine ungewollten Schwangerschaften mehr gibt. Mit unseren Kundgebungen möchten wir Mut machen und endlich mit dem Tabu brechen, dass über Schwangerschaftsabbrüche nicht gesprochen wird. Wir positionieren uns gegen christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen, die vor Beratungsstellen und Abtreibungskliniken ungewollt Schwangere belästigen und terrorisieren.

Kommt vorbei, schaut euch unseren Infotisch an, trinkt Tee mit uns und lasst uns ein bisschen quatschen. Und wenn die Fundis (= christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen) dann vorbeischauen, lasst uns dafür sorgen, dass Gott ihre Gebete nicht hören kann.

Wir treffen uns um 11 Uhr vor der Türkenstr. 103.

Wer Lust hat die Fundis auf ihrem Gebetsmarsch durch München zu begleiten, kann auch um 10 Uhr zur St. Pauls-Kirche (St. Paulsplatz, Haltestelle Theresienwiese) kommen.

Infos auf einen Blick

Freitag, 25. Januar 2019

10:00 Uhr
Start des Gebetsmarschs christlich-fundamentalistischer Abtreibungsgegner*innen an der St. Pauls-Kirche

Ab 11:00 Uhr
Pro-Choice-Kundgebung mit Infotisch vor der Türkenstr. 103

Am 24.11.2018 das Vigil der Fundis stören

Am morgigen Samstag findet wieder einmal ein Vigil des „Helfer für Gottes kostbare Kinder e.V.“ statt. Wir rufen zu dezentralen Aktionen gegen den Marsch der Fundis auf (siehe hier). Außerdem gibt es eine Kundgebung in unmittelbarer Nähe der Zwischenkundgebung der Fundis vor pro familia auf Höhe der Georgenstraße 28, an der ihr euch beteiligen könnt. Im folgenden haben wir alle wichtigen Daten noch einmal zusammengetragen:

Start des Vigils der Fundis: 10 Uhr an der Paulskirche (Haltestelle Theresienwiese)

Zwischenkundgebung der Fundis vor pro familia (Türkenstraße 103): ca. 11 Uhr

Kundgebung gegen die Fundis auf Höhe der Georgenstraße 28: ab 10:30 Uhr

Die vorraussichtliche Route der Fundis könnt ihr auch auf unserer Aktionskarte finden:

Wir sehen uns am Samstag.

Aufruf gegen die monatlichen Vigilien: „Ihr könnt uns immernoch kreuzweise!“

Mit so genannten Gebetsvigilien oder Mahnwachen setzen radikale Abtreibungsgegner*innen in ganz Deutschland Ärzt*innen und ungewollt Schwangere unter Druck. In München werden diese Märsche vom Verein Euro Pro Life bzw. „Helfer für Gottes kostbare Kinder“ organisiert. Jeden Monat wackelt die Gruppe mit ihren Schildern durch München, zieht vor pro familia und betet dort. Singend und betend gegen Schwangerschaftsabbrüche… zum Kotzen.

Der Stadt sind nach eigenen Angaben die Hände gebunden, dabei wäre eine Bannmeile rund um Kliniken und Beratungsstellen ein erster wichtiger Schritt zum Schutz der Betroffenen. Doch es scheint, als ob die Parteien dem Psychoterror keine Ende bereiten wollen.

Erwartbar, aber natürlich nicht akzeptabel.

Darum halten wir ab dem 24. November 2018 jeden Monat eine Kundgebung vor der Beratungsstelle von pro familia (Türkenstraße 103) ab. Dort wo sonst selbst ernannte „Lebensschützer*innen“ ihre Hetze verbreiten, werden nun wir unsere Positionen auf die Straße bringen. Mit unseren Kundgebungen möchten wir Mut machen und endlich mit dem Tabu brechen, dass über Schwangerschaftsabbrüche nicht gesprochen wird. Und wir hoffen damit zu verhindern, dass christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen ungewollt Schwangere weiter terrorisieren und die wichtige Arbeit der Beratungsstellen behindern.

Unsere Forderungen sind noch immer:

  • Sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung
  • Die Abschaffung der Paragraphen 218 und 219a StGB
  • Volle Kostenübernahme von Schwangerschaftsabbrüchen durch Krankenkassen
  • Mehr Kliniken und Praxen in denen ein Abbruch vorgenommen werden kann
  • Schwangerschaftsabbruch als verpflichtender Teil der medizinischen Ausbildung
  • Abschaffung der Gewissensfrage, die Ärzt*innen die Möglichkeit gibt, Abbrüche ohne Angabe von Gründen zu verweigern
  • Kostenloser Zugang zu Verhütungsmitteln
  • Ein Umdenken in der Gesellschaft: Es darf keine Rolle spielen, ob Kinder mit oder ohne Behinderung auf die Welt kommen. Wir sind gegen eine normative Selektion durch pränatale Diagnostik.
  • Die Gleichstellung aller Lebensweisen

Kommt vorbei, zeigt Euch solidarisch und lasst uns gemeinsam emanzipatorische Strategien entwickeln, an der Abschaffung von § 218 und § 219a arbeiten oder einfach nur gemeinsam Tee trinken und quatschen.

Eine Nachricht an die Fundis: ihr könnt uns noch immer kreuzweise. Verpisst euch! Mfg die bösen Linken. 😛

Wir starten am 24. November um 10:30 Uhr mit unserer ersten Kundgebung in der Nähe der pro familia Beratungsstelle in der Türkenstraße 103. Den genauen Veranstaltungsort, sowie Informationen zur Route der Fundis werden wir kurzfristig noch bekannt geben.

Nachbereitungstreffen am 02. November

Am kommenden Freitag, den 02. November treffen wir uns noch einmal im Zusammenhang mit unserer Pro Choice Demonstration, um einige offen gebliebene Organisationsfragen zu klären, aber vor allem auch, um eine Reflexionsrunde zur Demonstration zu machen.

Wenn ihr diesbezüglich Anliegen habt, die ihr an uns herantragen wollt, kommt gerne vorbei.

Wir treffen uns dazu um 19 Uhr in der Ligsalzstraße 8. Ab 18 Uhr gibt es bereits KüfA.

Aufruf in leichter Sprache

Der 1000-Kreuze-Marsch:

Am 27. Oktober treffen sich religiöse Gegner und Gegnerinnen von Abtreibung.

Und laufen durch München.

Dieser Marsch heißt 1000-Kreuze-Marsch.

Die Teilnehmenden wollen Abtreibung verbieten.

Abtreibung bedeutet, eine Schwangerschaft abzubrechen.

Sie sagen, dass man durch eine Abtreibung zu einem schlechten Menschen wird.

Wir sind dagegen:

Wir wollen, dass Schwangere selbst entscheiden dürfen über ihren Körper.

Also selbst entscheiden dürfen, ob sie ein Kind bekommen wollen.

Oder ob sie die Schwangerschaft abbrechen wollen.

Diese Meinung wird auch Pro Choice genannt.

Choice ist ein englisches Wort.

Es bedeutet Wahl-Möglichkeit.

Wir finden, dass Männer und Frauen gleich-berechtigt sind.

Das schwere Wort für diese Meinung ist feministisch.

Deshalb laufen wir an dem Tag auch durch München.

Gegen den 1000-Kreuze-Marsch.

Für das Recht, selbst zu entscheiden.

Wir freuen uns, wenn Sie uns dabei helfen.

Samstag, 27. Oktober 2018, 13 Uhr, Max-Joseph-Platz

Infoveranstaltung zu den geplanten Protesten gegen den 1000-Kreuze-Marsch

Am Freitag, den 26. Oktober, einen Tag vor unserer Pro Choice Demonstration gegen den 1000 Kreuze Marsch wollen wir auf einer Informationsveranstaltung in entspannter Atmosphäre bei leckerem Essen und kühlen Getränken letzte Informationen zu unserem Protest bekannt geben.

Kommt doch einfach auf ein Bier vorbei, stellt uns eure Fragen und unterstützt unsere Demonstration mit einer kleinen Spende. Wir freuen uns auf euch.

Los geht’s ab 19 Uhr in der Ligsalzstraße 8. Gegen 20 Uhr wird es einen kurzen Input zu den geplanten Protesten geben. Anschließend wollen wir den Abend gemeinsam ausklingen lassen.

Planungstreffen #5

Am Freitag, den 19. Oktober 2018 wollen wir uns zu unserem nächsten Planungstreffen für die ProChoice-Demonstration am 27. Oktober 2018 treffen.

Wir laden alle Gruppen und Einzelpersonen die sich an der Organisation dieser Demonstration beteiligen wollen ein, vorbeizukommen und mitzumachen.

Ort: Ligsalzstraße 8

Datum: 19. Oktober 2018

Beginn: 19:00