Zugtreffpunkte!

In diesem Beitrag veröffentlichen wir Zugtreffpunkte für die gemeinsame Anreise aus anderen Städten. Meldet euch gerne, wenn ihr von weiteren Treffpunkten wisst:

11. Mai 2019

Passau: 10 Uhr, Hauptbahnhof

 

 

19.4.: Herzliche Einladung zu unserem Mobivortrag im Kafe Marat

Im Rahmen des Freitagskafes werden wir vom Pro Choice München Euch auf die Proteste und Aktionen im Mai einstimmen, einen kurzen Überblick über die so genannte „Lebensschutz“-Bewegung in München geben und im Anschluss bei einem leckeren Getränk für Fragen rund um die Proteste zur Verfügung stehen.

Wann: Freitag, 19.4.2019
Wo: Kafe Marat, Thalkirchner Str. 102, 80337 München

Aufruf zu den Aktionen gegen den „1000 Kreuze Marsch“ 2019

IHR KÖNNT UNS KREUZWEISE!

Radikale Abtreibungsgegner*innen planen am 11. Mai 2019 erneut einen Marsch der „1000 Kreuze für das Leben“ durch die Münchner Innenstadt, um so gegen Schwangerschaftsabbrüche zu protestieren. Auf diese antifeministische Hetze haben wir keinen Bock! Darum laden wir euch ein, am 10. und 11. Mai 2019 mit uns auf die Straße zu gehen.

Am 10. Mai feiern wir UNSER LEBEN & UNSERE ENTSCHEIDUNGEN und tragen unsere queerfeministischen Positionen auf die Straße. Mit viel Glitzer, Flitter und Musik demonstrieren wir gegen fade, graue Normen. Los geht es um 19 Uhr am Alten Botanischen Garten (Karl-Stützel-Platz). Am 11. Mai sabotieren wir die selbst ernannten „Lebensschützer*innen“ unter dem altbekannten Motto: IHR KÖNNT UNS KREUZWEISE! Es wird verschiedene Kundgebungen und Aktionen geben, um den Fundamentalist*innen den Tag so richtig zu versauen.

In Zeiten rechter Massenmobilisierungen gilt es zusammenzuhalten und Erkämpftes zu verteidigen. Denn die selbst ernannte „Lebensschutz“-Bewegung profitiert maßgeblich vom Rechtsruck und verbreitet mit ihren Vorstellungen der heterosexuellen, weißen Kleinfamilie gleichzeitig bewusst (extrem) rechte Positionen. Mit den so genannten „1000 Kreuze Märschen“ fordern sie ein generelles Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen und verbreiten ihr christlich-fundamentalistisches Weltbild. Sie geben vor, „für das Leben“ zu sein, vertreten vermeintlich die „Kultur des Lebens“… das ist blanker Hohn angesichts der vielen tausend Menschen, die jedes Jahr weltweit an den Folgen eines Schwangerschaftsabbruchs sterben und der rund sieben Millionen Menschen, die schwerwiegende Komplikationen erleben, weil sie keinen Zugang zu sicheren Schwangerschaftsabbrüchen haben.

Pro Choice bedeutet nicht pro Abtreibung! Doch die Welt in der Abbrüche nicht mehr vorkommen, gibt es nicht. Abtreibungen hat es schon immer gegeben und wird es immer geben. Darum kämpfen wir dafür, dass ungewollt Schwangere eine Entscheidung treffen können, ohne von radikalen Fundamentalist*innen unter Druck gesetzt, von der Gesellschaft stigmatisiert oder vom Staat kriminalisiert zu werden.  Die ekelhaften Positionen selbst ernannter Lebensschützer*innen dürfen nicht unwidersprochen bleiben – egal ob in Berlin, Salzburg, Bern, München oder sonstwo auf der Welt.

Darum lasst uns am 10. und 11. Mai gemeinsam auf die Straße gehen.  Wir leben wie wir wollen und wir entscheiden wie wir wollen!  

WIR WOLLEN:

  • Ein Umdenken in der Gesellschaft! Es darf keine Rolle spielen,
  • ob Menschen mit oder ohne Behinderung auf die Welt kommen. Wir sind gegen eine normative Selektion durch pränatale Diagnostik.
  • welche Sexualität, Geschlechtsidentität- und welchen Ausdruck du lebst. Die sogenannte „Konversionstherapie“ ist Folter.
  • ob Menschen intergeschlechtlich oder trans-maskulin sind, wenn sie schwanger sind, müssen ihnen Beratungsstellen offen stehen.

Und wir fordern,

  • die sofortige Streichung der Paragraphen 218 und 219a StGB. Die Kriminalisierung von Schwangeren und Ärzt*innen muss endlich aufhören.
  • mehr Kliniken und Praxen, in denen ein Abbruch vorgenommen werden kann.
  • die volle Kostenübernahme von Schwangerschaftsabbrüchen durch die Krankenkassen.
  • dass Schwangerschaftsabbrüche verpflichtender Teil der medizinischen Ausbildung werden.
  • dass Ärzt*innen Abbrüche nicht mehr ohne die Angabe von Gründen verweigern können
  • den kostenlosen Zugang zu Verhütungsmitteln.

Ihr könnt uns immer noch kreuzweise #5

Am Montag, den 25. März 2019 wackeln mal wieder christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen durch München und werden vor der Beratungsstelle profamilia ihre übliche Show abziehen. Wir laden zur Gegenkundgebung, diesmal vor der Georgenstr. 28. Für Pro Choice, gegen Fundis!

Kommt vorbei, schaut euch unseren Infotisch an, trinkt Tee mit uns und lasst uns ein bisschen quatschen. Und wenn die Fundis (= christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen) dann vorbeischauen, lasst uns dafür sorgen, dass Gott ihre Gebete nicht hören kann.

Wir treffen uns um 11 Uhr vor der Georgenstr. 28.

Ihr könnt uns immer noch kreuzweise #4

Auch im Februar werden wir wieder gegen die fundamentalistischen Abtreibungsgegner*innen demonstrieren. Wie jeden Monat am 25. Kommt zu unserer Kundgebung vor pro familia in der Türkenstraße 103. Beginn der Kundgebung ist gegen 10:30 Uhr, die Demonstration der Fundis erwarten wir gegen ca. 11:15 Uhr.

Eilmeldung: KVR versucht unsere Kundgebung zu verbieten

Das KVR erwägt derzeit unsere Kundgebung am morgigen 25.01. durch einen Auflagenbescheid vor die Georgenstraße 28 zu verlegen und damit Platz für die Fundis zu schaffen, die dann wieder einmal direkt vor der Beratungsstelle von pro familia in der Türkenstraße 103 stehen dürften.

Uns ist egal, ob das KVR versucht, unsere Versammlung zu verbieten, wir werden unseren Protest gegen die Fundis auf jeden Fall selbstbestimmt gestalten. Kommt deshalb ab 10:30 Uhr in die Türkenstraße 103 und wir entscheiden gemeinsam, wie wir mit dieser Situation am besten umgehen.

Ihr könnt uns immer noch kreuzweise! #3 – Kundgebung für einen sicheren und einfachen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen und gegen christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen

Am Freitag, den 25. Januar 2019 wackeln mal wieder christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen durch München. Bisher zogen sie immer vor die Beratungsstelle profamilia (Türkenstr. 103), um diese zu terrorisieren. Dieses Mal jedoch stehen wir ab 11 Uhr dort, um unsere Positionen auf die Straße zu bringen. Wir wollen einen sicheren und einfachen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen und wir wollen eine Gesellschaft, in der es möglichst keine ungewollten Schwangerschaften mehr gibt. Mit unseren Kundgebungen möchten wir Mut machen und endlich mit dem Tabu brechen, dass über Schwangerschaftsabbrüche nicht gesprochen wird. Wir positionieren uns gegen christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen, die vor Beratungsstellen und Abtreibungskliniken ungewollt Schwangere belästigen und terrorisieren.

Kommt vorbei, schaut euch unseren Infotisch an, trinkt Tee mit uns und lasst uns ein bisschen quatschen. Und wenn die Fundis (= christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen) dann vorbeischauen, lasst uns dafür sorgen, dass Gott ihre Gebete nicht hören kann.

Wir treffen uns um 11 Uhr vor der Türkenstr. 103.

Wer Lust hat die Fundis auf ihrem Gebetsmarsch durch München zu begleiten, kann auch um 10 Uhr zur St. Pauls-Kirche (St. Paulsplatz, Haltestelle Theresienwiese) kommen.

Infos auf einen Blick

Freitag, 25. Januar 2019

10:00 Uhr
Start des Gebetsmarschs christlich-fundamentalistischer Abtreibungsgegner*innen an der St. Pauls-Kirche

Ab 11:00 Uhr
Pro-Choice-Kundgebung mit Infotisch vor der Türkenstr. 103

Am 24.11.2018 das Vigil der Fundis stören

Am morgigen Samstag findet wieder einmal ein Vigil des „Helfer für Gottes kostbare Kinder e.V.“ statt. Wir rufen zu dezentralen Aktionen gegen den Marsch der Fundis auf (siehe hier). Außerdem gibt es eine Kundgebung in unmittelbarer Nähe der Zwischenkundgebung der Fundis vor pro familia auf Höhe der Georgenstraße 28, an der ihr euch beteiligen könnt. Im folgenden haben wir alle wichtigen Daten noch einmal zusammengetragen:

Start des Vigils der Fundis: 10 Uhr an der Paulskirche (Haltestelle Theresienwiese)

Zwischenkundgebung der Fundis vor pro familia (Türkenstraße 103): ca. 11 Uhr

Kundgebung gegen die Fundis auf Höhe der Georgenstraße 28: ab 10:30 Uhr

Die vorraussichtliche Route der Fundis könnt ihr auch auf unserer Aktionskarte finden:

Wir sehen uns am Samstag.

Aufruf gegen die monatlichen Vigilien: „Ihr könnt uns immernoch kreuzweise!“

Mit so genannten Gebetsvigilien oder Mahnwachen setzen radikale Abtreibungsgegner*innen in ganz Deutschland Ärzt*innen und ungewollt Schwangere unter Druck. In München werden diese Märsche vom Verein Euro Pro Life bzw. „Helfer für Gottes kostbare Kinder“ organisiert. Jeden Monat wackelt die Gruppe mit ihren Schildern durch München, zieht vor pro familia und betet dort. Singend und betend gegen Schwangerschaftsabbrüche… zum Kotzen.

Der Stadt sind nach eigenen Angaben die Hände gebunden, dabei wäre eine Bannmeile rund um Kliniken und Beratungsstellen ein erster wichtiger Schritt zum Schutz der Betroffenen. Doch es scheint, als ob die Parteien dem Psychoterror keine Ende bereiten wollen.

Erwartbar, aber natürlich nicht akzeptabel.

Darum halten wir ab dem 24. November 2018 jeden Monat eine Kundgebung vor der Beratungsstelle von pro familia (Türkenstraße 103) ab. Dort wo sonst selbst ernannte „Lebensschützer*innen“ ihre Hetze verbreiten, werden nun wir unsere Positionen auf die Straße bringen. Mit unseren Kundgebungen möchten wir Mut machen und endlich mit dem Tabu brechen, dass über Schwangerschaftsabbrüche nicht gesprochen wird. Und wir hoffen damit zu verhindern, dass christlich-fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen ungewollt Schwangere weiter terrorisieren und die wichtige Arbeit der Beratungsstellen behindern.

Unsere Forderungen sind noch immer:

  • Sexuelle und geschlechtliche Selbstbestimmung
  • Die Abschaffung der Paragraphen 218 und 219a StGB
  • Volle Kostenübernahme von Schwangerschaftsabbrüchen durch Krankenkassen
  • Mehr Kliniken und Praxen in denen ein Abbruch vorgenommen werden kann
  • Schwangerschaftsabbruch als verpflichtender Teil der medizinischen Ausbildung
  • Abschaffung der Gewissensfrage, die Ärzt*innen die Möglichkeit gibt, Abbrüche ohne Angabe von Gründen zu verweigern
  • Kostenloser Zugang zu Verhütungsmitteln
  • Ein Umdenken in der Gesellschaft: Es darf keine Rolle spielen, ob Kinder mit oder ohne Behinderung auf die Welt kommen. Wir sind gegen eine normative Selektion durch pränatale Diagnostik.
  • Die Gleichstellung aller Lebensweisen

Kommt vorbei, zeigt Euch solidarisch und lasst uns gemeinsam emanzipatorische Strategien entwickeln, an der Abschaffung von § 218 und § 219a arbeiten oder einfach nur gemeinsam Tee trinken und quatschen.

Eine Nachricht an die Fundis: ihr könnt uns noch immer kreuzweise. Verpisst euch! Mfg die bösen Linken. 😛

Wir starten am 24. November um 10:30 Uhr mit unserer ersten Kundgebung in der Nähe der pro familia Beratungsstelle in der Türkenstraße 103. Den genauen Veranstaltungsort, sowie Informationen zur Route der Fundis werden wir kurzfristig noch bekannt geben.

Nachbereitungstreffen am 02. November

Am kommenden Freitag, den 02. November treffen wir uns noch einmal im Zusammenhang mit unserer Pro Choice Demonstration, um einige offen gebliebene Organisationsfragen zu klären, aber vor allem auch, um eine Reflexionsrunde zur Demonstration zu machen.

Wenn ihr diesbezüglich Anliegen habt, die ihr an uns herantragen wollt, kommt gerne vorbei.

Wir treffen uns dazu um 19 Uhr in der Ligsalzstraße 8. Ab 18 Uhr gibt es bereits KüfA.